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Chrysler Viper GTS

Geiles Gift

Chrysler Viper Geiles Gift

"Eine der giftigsten Sportwagen-Arten überhaupt: der Chrysler Viper GTS. Gegenmittel: keine. Folgen: chronische Gasfuß-Lähmung und akute Finanznot. Vorschlag: Wir geben den Moralaposteln frei, schicken unseren persönlichen Waigel in den Urlaub und die Schwiegermutter zur Kur. Um dann Spaß zu haben, und zwar in der Anstaltspackung. Mit der Freundin, an der Theke - oder am Steuer eines Viper GTS. Die ihre Fangzähne irgendwo zwischen automobilem Un- und Wahnsinn direkt in unser Lustzentrum bohrt, uns mit ihrem geilen Gift zu willenlosen Speed-Junkies macht. Denn der Viper ist nicht irgendein Auto, sondern eine in Kunststoff gepreßte Anzüglichkeit, ein Aphrodisiakum auf Rädern. Allein diese Schnauze. Supergiftig und eben genau das, was jeder denkt und keiner sagt. Eine 1,57 Meter lange Verherrlichung männlicher Potenz. Und in dieser Farbe fällt das Ganze locker unters Jugendschutzgesetz. Galt bisher Blau mit zwei dicken weißen Längsstreifen als einzig wahre GTS-Kriegsbemalung, versprüht Chrysler jetzt dieses unverschämt satte und aufreizende Rot. Ferrari läßt grüßen. Unter der fast drei Quadratmeter großen Haube grüßt ein Lkw-Motor. Mit acht Liter Hubraum und zehn Zylindern. Und natürlich etwas aufgehübscht: ganz in Alu, mit feuerrotem Kopf und armdicken Beatmungsschläuchen. Die verhelfen dem Big Block zu EU-konformen 411 PS (US-Version: 455 PS) und gigantischen 630 Nm. Bei gemütlichen 3600 Touren. Damit läßt sich das Viper-Revier mit dicken schwarzen Strichen markieren, werden Eindringlinge einfach schwindlig gefahren. Denn praktisch ab Leerlaufdrehzahl liefert der Big Block nur noch eines: unverschämt bullige Kraft. "

Quelle: www.autobild.de

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